Wie eine einzige Ice Cream Haze-Pflanze indoor über 500 g lieferte

Ice Cream Haze grown indoors by Max

Der Indoor-Anbau von Haze-Sorten ist nicht immer einfach. Sie strecken sich stark, benötigen viel Platz und können schnell außer Kontrolle geraten, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.

Genau das wollte der Züchter Max mit Ice Cream Haze testen.

Ausgehend von einem einzelnen Samen zog er die Pflanze in einer kontrollierten Indoor-Umgebung auf, wobei er eine Mischung aus organischer und mineralischer Düngung verwendete. Das Ergebnis war eine kräftige, schnell wachsende Pflanze mit klassischem Sativa-Wuchsverhalten – und ein Endergebnis, das den zusätzlichen Aufwand absolut lohnenswert machte.

In diesem Report schlüsselt Max detailliert auf, wie der Grow von Anfang bis Ende verlief – einschließlich der Herausforderungen bei der Bewältigung der Streckungsphase, der Düngestrategie und der Frage, wie er letztlich eine geschätzte Trockenernte von 530 g aus nur einer einzigen Pflanze erzielen konnte.

Ice Cream Haze im Indoor-Anbau mit der SCROG-Methode

Umgebung: Indoor-Growzelt (80×80 cm in der Wachstumsphase, 100×100 cm in der Blütephase)

Topfgröße: 75-Liter-Stofftopf

Substrat: 70 % Kokos/Perlite und 30 % Kompost, angereichert mit Wurmhumus, Gesteinsmehl und Mykorrhiza

Nährstoffe: Wachstum => Green House Feeding Bio Grow, Plagron Power Roots, Pure Zym, CalMag, Alpha Boost, Sugar Royal, Melasse und Enhancer. Blüte => Green House Feeding Bio Bloom, Plagron Coco A&B, Green Sensation, Alpha Boost, Melasse und Pure Zym

Beleuchtung: Greenception GCX 4 während der Wachstumsphase und Greenception GCX 9 während der Blüte

Anbautechniken: Einmaliges Toppen, SCROG mit zwei Netzen, LST, regelmäßige Entlaubung und Aststützung

Durchschnittstemperatur: 22–24°C im Wachstum und 24–27°C in der Blüte

Durchschnittliche Luftfeuchtigkeit: 60–65 % im Wachstum und 45–55 % in der Blüte

Wichtige Hinweise

  • Wachstumsdauer: Ca. 7 Wochen
  • Blütedauer: Ca. 12 Wochen
  • Stretch: Starker Höhenzuwachs für etwa 5 Wochen nach Umstellung auf 12/12
  • Trichomproduktion: Sehr hoch
  • Struktur: Zweites Netz aufgrund des hohen Blütengewichts erforderlich
  • Wasserverbrauch: Bis zu 13 L alle 2 Tage in der späten Blüte
  • Wuchsverhalten: Kräftiger, sativa-dominanter Wuchs mit hervorragender Eignung für SCROG
  • Gesamtleistung: Robuste Pflanze mit hohen Erträgen und ausgezeichneter Harzproduktion

Frühes Wachstum: Starke Wurzeln und einfaches Training (Woche 1–7)

Die Keimung erfolgte in einem kleinen 0,2-Liter-Gemisch aus Kokos und Perlit bei 75 % Luftfeuchtigkeit und 22–24 °C. Max verwendete Greenhouse Feeding Bio Grow, Alpha Boost, Plagron Sugar Royal und Power Roots. Der feminisierte Samen keimte erwartungsgemäß und entwickelte rasch kräftige Wurzeln.

Die junge Pflanze wurde in einen großen 75-Liter-Stoffsack umgetopft, der zu 70 % mit Kokossubstrat und Perlit sowie zu 30 % mit Kompost, Wurmhumus, Gesteinsmehl und Bio Grow gefüllt war. Zur zusätzlichen Unterstützung der Wurzelbildung wurde Mykorrhiza beigemischt. Die Luftfeuchtigkeit lag konstant bei 60–65 % und die Temperaturen bei 22–24 °C; zudem wurde der Pflanze alle zwei Tage pH-reguliertes Wasser (6,2–6,4) in stetig steigenden Mengen verabreicht.

Während der Vegetationsphase umfasste die Nährstoffversorgung alle zwei Wochen Plagron Power Roots, Pure Zym, Calmag, Alpha Boost, Melasse sowie Greenhouse Feeding Enhancer. Die Pflanze wurde einmal getoppt und etwa einen Monat nach der Keimung in einem 80 × 80 cm großen Zelt unter einer Greenception GCX 4 LED unter ein SCROG-Netz platziert.

Sie sprach sehr gut auf das Training an, das regelmäßiges Entblättern und Herunterbinden umfasste. Gegen Ende der Vegetationsphase wurden kleine Dosen von Plagron Coco A&B als sanfter Wachstumsschub verabreicht. Die Bewässerung wurde auf 6 bis 8 Liter alle zwei Tage gesteigert. Zum Abschluss der vegetativen Phase hatte sich Ice Cream Haze kräftig entwickelt, das Netz schön ausgefüllt und starke, gesunde Wurzeln ohne nennenswerte Probleme gebildet – die perfekten Voraussetzungen für den Übergang in die Blütephase.

Blütephase: Steuerung des Streckungswachstums und der Blütenbildung (12 Wochen)

Nach einer etwa einwöchigen Übergangsphase wurde die Pflanze in ein 100 × 100 cm großes Zelt mit der leistungsstärkeren Greenception GCX 9 LED umgesiedelt. Die Umstellung auf einen 12/12-Lichtzyklus löste den klassisch starken Sativa-Stretch aus. Das Blätterdach füllte rasch das erste Netz, und der Platz bis zur Lampe wurde knapp.

Max brachte ein zweites Netz an, um die Wuchshöhe zu kontrollieren und die zunehmend schweren Blüten zu stützen. Ohne dieses hätten sich die Zweige während der späten Blütephase unter ihrem eigenen, beträchtlichen Gewicht nach unten gebogen. Das Höhenwachstum hielt noch etwa fünf Wochen nach Beginn der Blüte an, blieb jedoch dank der Doppelnetz-Konstruktion stets beherrschbar.

Die Luftfeuchtigkeit wurde bei 45–55 % gehalten, bei Temperaturen von 24–27 °C. Bei der Nährstoffversorgung wurde auf Greenhouse Feeding Bio Bloom umgestellt – ab der 4. Woche ergänzt durch milde Dosen von Plagron Coco A&B sowie Green Sensation, Alpha Boost und Melasse. Gegen Ende zeigte die Pflanze einen regelrechten Durst. Während der Blütephase goss Max alle zwei Tage etwa 13 Liter.

Die Trichomenproduktion war hervorragend; die Blüten wirkten dicht und stark vereist. Die Sativa-Seite war in der robusten Struktur deutlich erkennbar. Insgesamt war die Pflanze trotz des kräftigen Streckungswachstums gut zu handhaben, wobei – abgesehen vom erwarteten Haze-typischen Verhalten – keine nennenswerten Probleme auftraten.

Ernteergebnisse: über 500 g von einer einzigen Pflanze

Nach 12 Wochen Blütezeit (insgesamt ca. 19 Wochen ab dem Cannabissamen) erntete Max. Nach einer Woche Trocknung betrug das Gesamtgewicht 591,33 g. Zieht man die Stiele ab, schätzt er einen Trockenertrag von rund 530 g – erzielt aus einer einzigen Pflanze in einem 75-Liter-Stofftopf unter LED-Beleuchtung; ein höchst beeindruckendes Ergebnis. Die Blüten bestachen durch eine hervorragende Optik („Bag Appeal“) und waren dicht mit Trichomen überzogen. Max hat den gesamten Anbau sehr genossen:

Ich habe gerne mit der Pflanze gearbeitet. Sie zeigte einen deutlichen Drang zum Strecken, bereitete ansonsten jedoch eigentlich keine besonderen Probleme.

Maxs Bewertungen und Einschätzungen zu dem feminisierten Ice Cream Haze-Samen

Trockenernte
530g

Gesamtbewertung
★★★★☆

Aroma
★★★☆☆

Geschmack
★★★★☆

Wirkung
★★★★☆

Aussehen
★★★★1/2

Abschließende Gedanken des Züchters

Ice Cream Haze entwickelte sich hervorragend – mit starker Wuchskraft und jenem charakteristischen Sativa-Stretch. Die robuste Struktur machte das Training lohnenswert, und die üppige Trichomenproduktion war ein echtes Highlight. Während das würzig-hazy Aroma mit cremig-süßen Noten eher durchschnittlich abschnitt, waren die Optik, der Ertrag und die Wirkung äußerst zufriedenstellend.

Dieser Grow zeigt, warum feminisierte Ice Cream Haze-Samen für den Indoor-Anbau nach wie vor so beliebt sind. Sie belohnt Grower, die das Streckungswachstum (Stretch) erfolgreich beherrschen, mit einer hervorragenden Harzbildung, hoher Potenz und üppigen Erträgen. Der THC-Gehalt liegt typischerweise bei durchschnittlich 20–22 %, wobei einzelne Phänotypen unter optimalen Bedingungen sogar Werte von über 25 % erreichen – und so jene kraftvolle, aufbauende und euphorische Haze-Wirkung liefern, die Kenner so sehr schätzen.

Denkst du darüber nach, Ice Cream Haze anzubauen?

Wenn du auf der Suche nach feminisierten Samen bist, die Elite-Genetik, ein wahnsinniges Ertragspotenzial, einen klassischen Haze-Charakter und cremige Süße vereinen, dann ist Ice Cream Haze – ein Cannabis-Cup-Gewinner – eine Bereicherung für deine Sammlung.

Sie gedeiht besonders gut bei Anwendung von Trainingstechniken wie SCROG, LST und HST und profitiert zudem von größeren, gut belüfteten Pflanzgefäßen (wie etwa Air-Pots oder Stofftöpfen) sowie einer organischen Nährstoffversorgung.

Nur wenige Indoor-Sorten sind in der Lage, zuverlässig Erträge von einem halben Kilogramm pro einzelner Pflanze zu liefern. Ice Cream Haze beweist eindrucksvoll, warum sie sich zu einem der beliebtesten „Wiederholungskäufe“ im Sortiment von Dutch Passion entwickelt hat.

Hast du schon feminisierte Ice Cream Haze-Samen angebaut? Teile deine Ergebnisse in den Kommentaren – wir würden uns freuen zu erfahren, wie sie sich bei dir entwickelt hat!

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